Umwelt in verschiedenen Ländern

Die Umweltentwicklungen sind auf der ganzen Welt völlig unterschiedlich. So führen die Entwicklungsländer zum Beispiel feste Umweltpläne ein, um einerseits in internationalen Beziehungen ein gutes Beispiel zu sein, andererseits aber auch, weil sie begriffen haben, dass die Entwaldung – gerade in Entwicklungsländern – für die Wirtschaft und die eigene Natur alles andere als gut ist. Mexiko veröffentlichte beispielsweise im Jahr 1996 das erste Umweltschutzprogramm, das als Ziel hatte, die letzten 10 % der noch verbleibenden Wälder zu schützen. Auch andere Länder haben derartige Projekte in Gang gesetzt, stehen aber aus ökologischer Sicht noch recht weit hinten an.

Die sehr bestürzenden Zerstörungen afrikanischer Seen wurden nun das erste Mal in einem Atlas der UNEK veranschaulicht. Hier wird beispielsweise die Größe der Gewässer per Satellitendaten aus der aktuellen Zeit mit jenen aus vergangenen Jahren gezeigt. Diesen Atlas stellte man bei der World Lake Conference in Nairobi letztens vor. Die UNEP schätzt, dass es in Afrika etwa 700 Seen gibt, die ein Wasservolumen von etwa 30.000 km³ aufweisen und somit das größte Wasservolumen auf allen Kontinenten darstellen. Experten schätzen diesen Wert auf rund 37 Mrd. Dollar. Nicht nur als wichtiges Trinkwasserreservoir, sondern auch als Nahrungsquelle sind die afrikanischen Seen besonders bedeutsam. Die Armut könne jedoch laut der UNEP nur bekämpft werden, wenn das ökologische Gleichgewicht dieser Seen auch weiterhin bestünde.

In den USA sieht das Ganze etwas anders aus. Was Müll betrifft, so wird Umweltschutz in Amerika besonders streng gesehen. In den Nationalparks und Städten stehen überall Papierkörbe und Abfallbehälter, auch auf den Campingplätzen sind diese vertreten. Verboten ist es in jedem Fall, Müll aus dem Auto zu werfen – dafür gibt es an allen Highways entsprechende Hinweistafeln. Genauso wenig ist es außerdem erlaubt, dass man Abwasser außer an den jeweiligen speziellen Orten dafür aus seinem Wohnwagen ablässt. Dafür stellen die Campingplätze extra Anschlüsse für das Abwasser zur Verfügung.
In den Nationalparks sind die Vorkehrungen noch etwas strenger: Hier gibt es geführte Touren, Vorträge, Infotafeln und Broschüren, mit denen sich die Parkbesucher über die Bedeutung der reinen Natur um sie herum informieren können. Fachübersetzungen in 45 Sprachen gibt es beim Online Übersetzungsdienst am schnellsten und zuverlässigsten.

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